Das Buch

Vieles ist über die Leica und ihre Entstehung bekannt und in vielfältiger Weise ist darüber geschrieben worden. Da erscheint es unglaublich, dass eine in Vergessenheit geratene Kamera auftaucht – die „erste Leica“ – welche von ihrem Erfinder Oskar Barnack Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts handgefertigt wurde. Aus dieser Versuchskamera entstand nach einigen Verbesserungen die Leica und eine beeindruckende Erfolgsgeschichte begann.

  • Was aber geschah mit dieser „vergessenen“ Versuchskamera von Oskar Barnack?
  • Welche technischen Geheimnisse hat diese Kamera?
  • Welchen Platz hat sie im Leica-Stammbaum?

Titelblatt Barnacks erste LeicaHans-Günter Kisselbach
BARNACKS ERSTE LEICA
216 Seiten mit 380 Farb- und SW-Abbildungen
27,5 x 29,5 cm, Wetzlar 2008
Leinen gebunden, Euro 59,90
Erschienen im Lindemanns Verlag, Stuttgart
ISBN-Nr: 978-3-89506-282-7

 

Das Buch beschreibt sehr ausführlich und mit brillianten Fotos die historische Kamera und es zeigt eine Fülle bisher unveröffentlichter Dokumente, darunter Abbildungen von handschriftlichen Aufzeichnungen Oskar Barnacks.

Buchansicht

Das Ungewöhnliche ist jedoch, dass der Autor das Wagnis einging, diese alte Kamera wieder zu aktivieren und mit ihr auf „Fotoreise“ zu gehen. Das Buch lässt den Leser daran teilnehmen und erzählt davon, welche amüsanten, lehrreichen und teils auch abenteuerlichen Dinge der Autor in den Jahren 2004 bis 2007 mit Barnacks Handmuster erlebt hat. Zum Beispiel bei der Fußball WM 2006 in Frankfurt, auf einer Reise nach Berlin, aber auch in und um Wetzlar, der Wirkungsstätte von Oskar Barnack. Es ist beeindruckend zu sehen, was das Objektiv und die Mechanik fast 90 Jahre nach ihrer Fertigung zu leisten imstande sind.

Die Persönlichkeiten von Barnack, Berek und Leitz mit ihrem Erfindergeist, ihrer Beharrlichkeit und technischen Meisterschaft, ihrem Mut neue Wege zu denken und dann auch zu gehen, werden in diesem Buch in unterhaltsamer und lebendiger Weise gewürdigt.

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